5 Tipps für ein langes Autoleben

Hallo & Servus!

Wir nutzen unser Auto für die verschiedensten Dinge: Für den Einkauf, um in die Arbeit zu fahren oder die Kleinen von der Schule abzuholen. Um das so lange wie möglich zu gewährleisten, haben wir 5 Tipps für Dich vorbereitet, mit denen Du ganz ohne Werkstätte das Leben Deines Autos verlängern kannst.

1. Kontrolliere den Reifendruck

Der richtige Reifendruck verringert nicht nur Deinen Spritverbrauch, sondern erhöht auch die Lebensdauer Deiner Reifen. Und ganz ehrlich: Neue Reifen zu kaufen kann ganz schön was kosten.

Ein zu hoher Reifendruck ist natürlich schlecht, doch noch schlechter ist es, wenn dieser zu niedriger ist. Schon bei 0,2 bar unter dem vorgegebenen Druck wirkt es sich auf die Laufleistung und Spritverbrauch aus. Bei konstanten 0,4 bar weniger wird die Lebensdauer sogar um bis zu 30% reduziert.

Unser Tipp: Alle paar Tankfüllungen einfach mal den Reifendruck kontrollieren, dauert nicht lange und spart viel Geld!

2. Kontrolliere den Ölstand

Klingt logisch, aber es wird oftmals vergessen. Du solltest weitgehend vermeiden, an den Punkt zu kommen, an dem die Öl-Leuchte aufscheint. Dann bist Du nämlich schon sehr, sehr spät dran.

Motoröl ist für unglaublich viele Dinge wichtig. Es schmiert die beweglichen Teile, senkt die Temperatur des Motors und reinigt ihn von Verbrennungsrückständen. Wenn diese Dinge nicht gewährleistet sind, kannst Du sicher sein, dass Schäden vorprogrammiert sind.

Auch hier empfehlen wir also, den Ölstand lieber einmal zu oft als einmal zu wenig zu kontrollieren.

3. Kaltstart vermeiden/ Warm fahren

Gerade in den kalten Monaten ist das Starten ein Kraftakt für den Motor. Oftmals hört man von dem Tipp, den Motor am Stand aufwärmen zu lassen. Das ist nicht nur verboten, sondern auch schädlicher, als man denkt.

Besonders die Nockenwelle ist hier betroffen. Um den Motor richtig auf Temperatur zu bringen, haben wir also einen Tipp: Starte den Motor, lass das Auto kurz im Leerlauf laufen (es reicht, während Du Deinen Gurt anlegst) und fahre dann den Motor niedrigtourig warm. Etwa 2000-25000 Umdrehungen für die ersten 10-15 Kilometer sind ein guter Richtwert.

Übrigens: Genau aus diesem Grund empfiehlt es sich, Kurzstrecken zu vermeiden. Der Motor kommt in der kurzen Zeit eben einfach nicht auf seine Temperatur.

4. Achte auf den Richtungswechsel

Wie oft legst Du den Rückwärtsgang ein? Ganz schön oft, oder? Und wie oft kommt das Auto gar nicht richtig zum Stillstand, bevor Du diesen einlegst? Ganz schön oft, richtig? Dabei kommt es nur leider zu einem schlagartigen Richtungswechsel, der zu einem schnelleren Verschleiß der Wellen und des Differenzials führen kann.

Unser Rat: Bring das Auto wirklich komplett zum Stehen, bevor Du den Vorder- oder Rückwärtsgang einlegst. So vermeidest Du eine unnötige Belastung. Die paar Sekunden sollte doch jeder haben, oder?!

5. Die Kupplung bei der Ampel

Vielen Leute warten bei einer roten Ampel mit gedrückten Kupplungspedal auf die Grünphase. Das macht die Ampel zwar nicht schneller grün, aber kann ein teurer Spaß werden.

Die Kupplungsfeder lastet nämlich die ganze Zeit auf dem Ausrücklager, was nicht nur eine hohe Belastung, sondern auch einen hohen Verschleiß bedeutet. Das wirklich blöde daran ist, dass Du dann in den meisten Fällen die ganze Kupplung tauschen muss.

Also: Lieber den Fuß von der Kupplung, während Du wartest.

Fazit

Wir hoffen, wir konnten Dir mit diesen paar kleinen Tipps helfen, die Lebensdauer Deines Autos ein wenig zu erhöhen. Es ist niemals zu spät, ein bisschen vorsichtiger mit Deinem Fahrzeug umzugehen - Schließlich führt es Dich an viele Orte und muss enormen Belastungen standhalten. Also tu Deinem Auto einen Gefallen und schau ein bisschen drauf :-)

Fällt Dir noch etwas dazu ein? Wir freuen uns auf Deine Fragen und Dein Feedback :-)

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